Wer findet, ...Findet - AlltagsINSPIRATIONEN

Wer findet, …Findet

…weil beim Finden schöpfen wir aus dem, dass es schon da ist…

Beim Kramen in unserer Lego-Kiste hat sich meine Erkenntnis vertieft, dass ich nicht mehr suchen möchte. Ich habe beschlossen nur mehr zu finden. Und das entspannt mich und bringt mir Gelassenheit (was beim Finde.Prozess von ganz bestimmten Lego-Teilen in einer riesengroßen Fülle sehr behilflich sein kann ;-)).

Für mich endet diese Erkenntnis nicht bei der Lego-Kiste (so ein Wunder), sondern zieht weitere Kreise. Ich handle nicht aus einem Gefühl des Mangels heraus, sondern bin schon mit dem Ergebnis – der Fülle – verbunden. Ich kann aus dem schöpfen, was schon da ist. Ich brauche nicht mehr etwas zu kreieren, was nicht da ist, sondern nehme was schon da ist und entdecke es.
Wenn gerade ein Bedürfnis in meinem Leben nicht erfüllt ist, z.B. Freiheit oder Liebe, dann bin ich im Such.Modus verzweifelt – auf der Suche: „Wo kann es nur sein?“ „Wo hat es sich versteckt?“…
Im Finde.Modus ist das Bedürfnis da und ich entdecke es. Dann frage ich mich: „Wie kann ich offen sein dafür?“, „Wie kann ich es zulassen?“, „Wie kann ich es entdecken?“ Es ist nicht mehr anstrengend, sondern hat vielmehr mit meiner Offenheit zu tun es zuzulassen und loszulassen, von dem dass ich weiß wie es geht oder was dann im Endeffekt dabei rauskommt. Dann geht es vielmehr um den Prozess des Findens an sich. Neugierde kommt, was genau ich finden werde.

Oh ja, ich mag diese Art der Betrachtung der Dinge. Das bringt für mich so eine Zauberstimmung. Zaubern in dem Sinne, dass das Leben sowieso ein Wunder ist und ich diese Wunder kennenlerne und staunen darf im Leben, was da so alles durch mich und in mir und um mich ensteht.

Wer findet, …findet!

Ich lade also Gelassenheit, Offenheit, Neugierde, Ungewissheit und Wunder ein, indem ich zur Finderin werde.

Ich suche nicht – ich finde.

Ich suche nicht – ich finde.

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

– Pablo Picasso

Schreib mir, was Du heute findest!

ich wünsch Dir eine inspirierte Zeit

Unterschrift

8 thoughts on “Wer findet, …Findet

  1. Weißt du was der Kleine Tiger macht, während der Kleine Bär vergeblich Fische zu fangen versucht? Er geht in den Wald Pilze finden.
    :O)
    Janosch sei Dank!
    Und Cori.
    Anna

    p.s.: und ihr kennt die Geschichte(n): sie genießen dann ihr Essen und der Bär ist der beste Koch und irgendwann ziehen sie aus und suchen Panama und was finden sie: ihr gemütliches Haus am Fluss mit Schaukelstuhl und Schornstein. Denn wohin kommt man, wenn immer nach links geht? genau, dahin wo man hergekommen ist. Und dabei ist man seinem Herz (denn das sitzt bekanntlich links) gefolgt.
    Und außerdem brauchen wir uns vor nichts zu fürchten, nicht wahr?

  2. Danke liebe Cori,

    Deine Inspiration kommt heute wie „gefunden“ :-))) ja, ich habe mich heute in der Stille selbst (wieder)gefunden, nach einer Zeit des Aufruhrs und Gefühlen des „Mangels“ an Zugewandtheit, nach Freundschaft, nach Zugehörigkeit,…… ich lächle mir (und Dir) zu und genieße das erfüllte Bedürfnis nach mir selbst und Verbundenheit -Deine Inspiration ist ein Teil davon – also einfach DANKE !
    Noch ein Gedanke/Erfahrung zum Finden im Nichtfinden :-)… letzte Woche hatte meine Schwester bei einem Ausflug ihre Regenjacke liegen lassen. Ich war absolut überzeugt, sie zu finden und sie ihr bringen zu können, fuhr also am nächsten Tag alleine noch an den „Ort des Verlustes“ – und fand sie NICHT… nach 2 Tagen des Frustes und der Enttäuschung darüber (vor allem weil ich ja so überzeugt war sie zu finden) zeigte sich das Finden darin, dass ich Freude hatte bei dem Gedanken, dass sich nun bestimmt jemand anders an der Jacke erfreuen wird. Also auch das Nicht – Finden kann manchmal was Erfreuliches beinhalten ;:-))). Ganz liebe Grüße Aylah

    1. Oh tAusend Dank LIebe Aylah! Ja, das hab ich voll vergessen zu sagen, dass es dabei eigentlich ums Loslassen geht und ums Offensein etwas zu finden mit dem wir gar nicht gerechnet haben. 😊😊😊😊wie schön von dir zu lesen! !

  3. Liebe Cori,
    ich danke dir für deine Inspiration,
    sie hilft mir mit mehr Neugierde und Zuversicht(wie hast du einmal gesagt)
    „auf die Geschenke des Lebens „zuzugehen .
    Dies hilft mir eine positive Denkweise zu finden😉
    Ich danke dir von ❤️für deine positive Art des Teilens🙏

  4. Liebe Cori, danke für diese Inspiration!!!
    Ich habe auch lauter „Finder“ bei mir zu Hause
    und es war schön, das nochmal so klar von dir zu hören!

    Heute finde ich frische Energie für mich!
    Damit mich die Viren, die da grad rumschwirren in Ruhe lassen

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